Gravity


Originaltitel: Gravity
USA 2013
Regie:
Alfonso Cuarón
Laufzeit: 91 min.
Schauspieler: Sandra Bullock, George Clooney, Ed Harris, Orto Ignatiussen, Paul Sharma

Freigabe: FSK 12
Regionalcode:0 
Blu-ray Disc-Format:  DL (double-layer) (50 GB)
Verpackung: Amaray mit Schuber
Bildformat: 16:9 - 2.40:1 1080p
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Französisch (DTS-HD 7.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel:  Französisch, Schwedisch, Spanisch, Norwegisch, Isländisch, Finnisch, Niederländisch, Dänisch

Covertext:

Bullock spielt die brillante Medizintechnikerin Dr. Ryan Stone, deren erste Shuttle-Mission vom erfahrenen Astronauten Matt Kowalsky (Clooney) geleitet wird – nach diesem Einsatz will er seinen aktiven Dienst beenden. Doch während eines scheinbar ganz normalen Weltraumspaziergangs kommt es zur Katastrophe: Der Shuttle wird zerstört – völlig haltlos bis auf das Band zwischen ihnen trudeln Stone und Kowalsky mutterseelenallein in die Finsternis.

Aufgrund des ohrenbetäubenden Schweigens wissen sie, dass sie den Kontakt zur Erde verloren haben ... und damit jede Chance auf Rettung. Ihre Angst schlägt um in Panik, während jeder Atemzug ihren kleinen Vorrat an Sauerstoff reduziert. Dennoch erfordert die einzige Möglichkeit einer Rückkehr zunächst einen weiteren Vorstoß in die grausige Grenzenlosigkeit des Raums

Kritik:

Die tlw. schon wirklich übertrieben wirkenden Lobeshymnen auf Gravity von Alfonso Cuarón ließen uns kurz vor den Oscars den Streifen in den BD-Player legen. Mittlerweile ist bekannt, das der Scfi-Streifen 7 Oscars von seinen 10 Nominierungen gewonnen hat.

Der Plot ist simpel, Astronauten im All auf einer Außenmission werden von Weltraumschrott getroffen und kämpfen ums blanke Überleben. Ja und es muss ja auch nicht immer tiefsinnig und anspruchsvoll sein, aber so leer wie das All ist auch der Inhalt von Gravity. Neben den technisch sehr anspruchsvollen und 1a Actionszenen herrscht intergalaktische Langeweile. Dabei beträgt die Laufzeit nur gut 90 Minuten und die sind leider noch zu lang.

Das Duo Bullock/Cloonley wirkt in der Paarung sehr unpassend und stereotypisch. Dabei ist Cloonley der sprücheklopfende und hocharrogante Nasapilot der mit seiner Selbstverliebtheit zumindest jeden männlichen Betrachter zum Würgen verleitet. Über ein Abziehbildcharakter kommt seine Darstellung nicht hinaus, ganz ganz schwach. Bei Bullock siehts anders aus und leicht besser. Doch nervt Ihr Charakter den Zuschauer mit Ängstlichkeit, Unfähigkeit uns totaler Antipahtie. Auch ein Charakter wie aus dem Stickeralbum, der klassische nerdige Wissenschaftler!

Das wohl einzig beeindruckende sind die technisch brillianten Weltraumszenen in der Schwerelosigkeit, die 1a Actionszenen und die Details der Raumstation und den einzelnen Raumkapseln, Anzügen und vielen kleinen Details. Da freut sich der Weltraumfan besonders. Spannung gibts auch und man kann sich leicht beim Mitfiebern beobachten als der Weltraumschrott unserer Astronautin das Leben zur Hölle macht.

In Summe aber ist der Film ein absoluter Reinfall! Wir müssen sagen, dass wir die 2D Variaten geschaut haben und gehen davon aus das zumindest vom AHA-Effekt Gravtiy wohl einer der technisch am besten wirkenden 3D Filme sein muss. In 2D Funktioniert bis auf Ausnahmen das mit 7 Oscars ausgezeichnete Werk in keinster Weise. Absolut gelungen sind die Aufnahmen bis kurz nach der Katastrophe wo das All mit seiner Unendlichkeit, Schwerelosigkeit und Weite perfekt dargestellt wurde in gefühlt vielleicht 3 Schnitten. Der Rest? Belanglose Story, müde Charaktere und zuviel Langatmigkeit brechen dem Weltraumtrip das Genick.

Fazit: extrem überbewerteter und sehr langatmig wirkender Streifen der aber technisch brilliant umgesetzt ist und mit tollen Bildern aufwartet. 

 Qualität:
Härte: 

 


Bild:

Das Bild  wirkt durch die tollen Bilder auf den ersten Blick umwerfend. Voller Brillianz, einen soliden Schwarzwert, enormer Tiefenschärfe und Plastizität. Doch bei genauerer Betrachtung sieht man deutliches Farbrauschen, Unschärfen in Totalen und einen eher mauen Kontrast. Das Bild ist leider auch stark verfremdet und wirkt leicht verwaschen. Trotzdem ist es in Summe immer noch HD-tauglich!

Wertung:

Ton:

Der Ton liegt leider nur in Dolby Digital vor, was bei dem Blockbuster ein Hohn für die Käufer ist.
Wir wollen an dieser Stelle erwähnen das der Ton einen Oscar für den Tonschnitt und die Filmmusik bekommen hat. Das was der dt. Dolby Digital Ton hier bietet ist unter aller Kanone! Uns ist kein Film der letzten Jahre bekannt der derart schlecht abgemischt ist. Die Dynamik ist eine Katastrophe, Langzeitbässe die mit der Zeit nur noch nerven, super schlecht abgemischte Dialoge die tlw. nicht immer gänzlich in den Szenerien verständlich sind. Effekte die zwar auch mal direktional kommen aber in der Klangkulisse untergehen. Wow, wie kann man einen Ton nur so verhunzen?

Wertung:

Extras:

  • Making of (106:36 min.), in HD - optional mit deutschen Untertiteln
  • 5-teilige Szenen-Analyse (36:48 min.), in HD - optional mit deutschen Untertiteln
  • "Kollisionspunkt: Der Wettlkauf für ein sauberes All, erzählt von Ed Harris" (22:28 min.), in HD - optional mit deutschen Untertiteln
  • "Aningaaq" (Kurzfilm) (10:11 min.), in HD - optional mit deutschen Untertiteln

 

 Gesamtwertung: 

Für Scfi-Fans ein Pflichtkauf! Leider enttäuscht der dt. Ton komplett!

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